Ortsname

Eßmühle


Weiler (W)
Bezirk Schwaben, Lkr. Unterallgäu, Gde. Unteregg
→ Ortsdatenbank

Historische Schreibformen

Mundartformen

[eʃmīlə]
[naov dsur eʃmīlə]
DirlewangAD

Namenerklärung

2.
·
mühle
1.
1.
Grundwort
fnhd.
*müline ›Mühle‹
<
mhd.
müline ›Mühle‹ im Nom Akk. Sg. müline
––– oder –––
im Dat. Pl. müline
––– oder –––
mhd.
mül ›Mühle‹1
––– oder –––
fnhd.
*müle ›Mühle‹
<
mhd.
mül ›Mühle‹2
––– oder –––
mhd.
müle ›Mühle‹3
2.
Bestimmungswort
möglicherweise
fnhd.
ösen ›Heu- und Strohbehältnis in der Scheune‹4
––– oder –––
möglicherweise
fnhd.
öse ›Schöpfgefäß‹5 im Gen. Sg/Pl. ösen
Namenbedeutung
möglicherweise
›Mühle mit Scheune, in der sich ein Heu- und Strohbehältnis befindet‹6
––– oder –––
möglicherweise
›Mühle mit einem Mühlrad, an dem Bretter angebracht sind, die als Schöpfgefäße dienen‹7
Kommentar
Falls Deutung 2 zutrifft, könnte es sich bei unserem Ortsnamen um eine Bezeichnung für eine Kumpfmühle ›oberschlächtige Mühle mit Kumpfrad, einem Rad mit so eingefügten Brettern, dass sich das von oben fallende Wasser wie im Becken fängt‹8 handeln.