Ortsname

Öbele


Einöde (E)
Bezirk Schwaben, Lkr. Ostallgäu, Gde. Wald
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Historische Schreibformen

1466

die mülin bei der newen kirchen in dem Öwelin im wald
1467

im Ewelin
Anm.:  hier evtl. Flurname
1818

Oebele
Kommentar
Im Beleg von 1433 zeigt sich im Ortsnamen eine nicht deminuierte Form des zugrunde liegenden Flurnamens.

Mundartformen

Namenerklärung

Öbele
1.
1.
Benennungswort
Flurname *Äuelein
erschlossen durch Wortbildung
Ableitung
1.
Suffix
fnhd.
2.
Basis
fnhd.
aue ›Land am Wasser, Uferland, feuchtes, wasserdurchflossenes Land, feuchte Wiese‹
Namenbedeutung
›(Siedlung) in der kleinen Aue‹2