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Geschichte Bayerns


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[GBay] Tag der Landesgeschichte 2010 am 15. und 16. Oktober



Betreff: Tag der Landesgeschichte 2010 am 15. und 16. Oktober
Datum: Fri, 8 Oct 2010 13:55:50 +0200 (CEST)
Von: "Wolfgang Schuster M.A." <wolfgang.schuster_AT_lmu.de>
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Gesamtverein der deutschen Geschichts- und Altertumsvereine e.V.
Prof. Dr. Manfred Treml, 1. Vorsitzender

Geschäftsstelle: Institut für Bayerische Geschichte
Ludwigstraße 14, 80539 München
Tel. 089/ 28638 - 2800
Fax 089/ 28638 – 2506
z. Hd. Wolfgang Schuster M.A.
wolfgang.schuster_AT_lmu.de

Der Gesamtverein der deutschen Geschichts- und
Altertumsvereine e.V. lädt am Freitag, den 15. Oktober und am Samstag, den 16.
Oktober, zum 37. Tag der Landesgeschichte ein.

Dieses Jahr findet Tag der Landesgeschichte in München, in der Katholischen
Akademie, Mandlstraße 23 statt.
Er steht unter dem Motto: Landesgeschichte und Regionen in
Europa.    Ziele - Akteure -Institutionen
Neben dem Gesamtverein ist das Institut für Bayerische Geschichte der LMU Mitveranstalter

Landesgeschichte und Regionen in Europa.    Ziele - Akteure - Institutionen
15. und 16. Oktober 2010
Katholische Akademie in Bayern
Mandlstr. 23
80802  München
Tel.  089 / 381020     Fax  089 / 38102103

Leitung:
Prof. Dr. Manfred Treml
Gesamtverein der deutschen Geschichts- und  Altertumsvereine, München
Prof. Dr. Ferdinand Kramer
Institut für Bayerische Geschichte der LMU München

Programm:

Freitag, 15.10.2010

19.00 Begrüßung:
Prof. Dr. Manfred Treml, Prof. Dr. Ferdinand Kramer

- Grußwort des Bayerischen Staatsministers für Unterricht
und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle

- Verleihung des Forschungspreises des Gesamtvereins: Prof.
Dr. Manfred Treml

- Eröffnungsvortrag:
„Landesgeschichte im europäischen Kontext“ Prof. Dr. Peter
Claus Hartmann, München / Mainz


Samstag, 16.10.2010

09.00 Einführung und Moderation: Prof. Dr. Ferdinand Kramer

09.30 Schweiz: PD Dr. Stefan Sonderegger, St. Gallen

10.00 Österreich: Prof. Dr. Heinz Dopsch, Salzburg

10.30 Italien:

Sonderfall Südtirol: Dr. Hans Heiss, Brixen

Gesamtitalien: Prof. Dr. Gabriele Clemens, Saarbrücken

11.30 Diskussion

12.00 Mittagspause

13.30 Einführung und Moderation: Prof. Dr. Heinz-Günter
Borck, Koblenz

13.45 Spanien: Prof. Dr. Carlos Collado-Seidel, München

14.15 Frankreich: Prof. Dr. Christine Lebeau, Paris

14.45 Kaffeepause

15.00 Skandinavien: Prof. Dr. Carsten Jahnke, Kopenhagen /
Kiel

15.30 Polen: Dr. Wojciech Mrozowicz, Breslau

16.00 Schlussdiskussion und Verabschiedung: Prof. Dr.
Manfred Treml

17.00 Tagungsende

Europa versteht sich heute als Kontinent, der in weiten
Teilen in der Europäischen Union zusammenarbeitet. Aus der Erfahrung einer
beispiellosen Friedens- und Prosperitätsepoche, gegenseitiger Abhängigkeit und
Hilfe sowie mit dem Euro und dem Lissabonner Vertrag hat Europa eine neue
Qualität und erneuerte Identität bekommen. Es steht angesichts der
Globalisierung und dem Aufstieg von Mächten wie Indien und China vor neuartigen
Herausforderungen. Europa definiert sich auch über seine gleichermaßen
gemeinsame und vielfältige Geschichte (und arbeitet Anregung des Europäischen
Parlamentes entsprechend an einem Konzept zu einem Museum für Europäische
Geschichte in Brüssel). Einem föderalen Aufbau und dem Prinzip der
Subsidiarität verpflichtet, hat die Europäische Union den Nationalstaaten und Ländern bzw. Regionen einen sehr unterschiedlichen Platz im Institutionengefüge zugewiesen. Für die Länder und Regionen in Europa wird es von Bedeutung sein,
neben Europa als Ganzes und den Nationalstaaten auch die regionale Ebene
erkennbar zu machen.
In diesem Kontext steht es der Landes- und
Regionalgeschichte an, auf die regionale Dimension der Geschichte Europas
aufmerksam zu machen, die sich in Lebenswelten des Alltags, in Herrschaften und
Territorien, in Kommunen, in Vertretungskörperschaften, in staatlichen und
kirchlichen Verwaltungseinheiten, im kulturellen Erbe, in spezifischen
Erfahrungen, Wahrnehmungen und Identitäten, in spezifischen Transferprozessen, in Landschaften, Kultur- und Wirtschaftsräumen u.a.m. manifestiert. Vor allem
seit dem 18., intensiviert seit dem 19., und mit neuem bürgerschaftlichen
Impulsen seit den 1980er Jahren haben die Länder und Regionen in Europa
vielfältige Formen der Geschichtskultur entwickelt: Akademien, universitäre Einrichtungen,
Vereine, Handbücher und Zeitschriften, Museen, Sammlungen, Archive,
Bibliotheken, Geschichtswerkstätten, Filme, Internetplattformen etc.

Ziel der geplanten Tagung ist es, eine Bestandsaufnahme von
Entwicklungen, Zielen, Akteuren und Institutionen der Landes- und
Regionalgeschichte in Europa zu machen und dabei die unterschiedlichen
wissenschaftlichen, institutionellen und politisch-kulturellen Voraussetzungen
und die wissenschaftlichen Erkenntnisziele sowie die gesellschaftlichen,
politischen und kulturellen Perspektiven im Europa des 21. Jahrhunderts zu
diskutieren.
Dabei geht es um den Stellenwert von Ländern- und Regionen
in der europäischen Geschichte. Es ist auch zu diskutieren, inwieweit über den
Blick auf einzelne Regionen hinaus, die regionale Dimension der europäischen
Geschichte methodisch und inhaltlich erfasst und wie gegebenenfalls eine
intensivierte landes- und regionalgeschichtliche Zusammenarbeit in Europa
möglich gemacht werden kann.
Teilnehmer aus mehreren europäischen Staaten treffen sich
dazu zu einem Gedankenaustausch in München. Der Gesamtverein der deutschen
Geschichts- und Altertumsvereine, als Vertreter der regionalen historischen
Vereine in Deutschland, und das Institut für Bayerische Geschichte der LMU
München richten die Tagung aus, die durch eine entsprechende Publikation
dokumentiert werden soll.
Die Tagung wurde gefördert durch die  Bayerische Staatskanzlei, die
Forschungsstiftung Bayerische Geschichte, die Bayerische Volksstiftung e.V und
die Gesellschaft der Münchenr Landeshistoriker.
Den Forschungspreis haben der Archiv Verlag, Braunschweig, und die
Verlagsdruckerei Schmidt, Neustadt/Aisch, finanziell unterstützt.

Weitere Informationen zum Gesamtverein der deutschen
Geschichts- und Altertumsvereine e.V. finden Sie unter [http://www.gesamtverein.de]

Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Schuster



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        http://www.geschichte-bayerns.de/

                   Redaktion:
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