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[GBay] Ausstellung: "München - Moskau 1812–1914"



From:    "Dr. Brigitte Huber" <brigitte.huber_AT_muenchen.de>
Datum:    28.06.2010
Subject:  Ausstellung: "München - Moskau 1812–1914"
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Sehr geehrte Listenteilnehmer,

die Redaktion möchte Sie auf folgende Ausstellung hinweisen:


Historische Parallelen
München - Moskau 1812–1914
Ausstellung im Museum für die Geschichte Moskaus in Moskau
vom 3. Juli bis 7. September 2010


Die bereits im vergangenen Jahr im Bayerischen Hauptstaatsarchiv erfolg- 
reich gezeigte Ausstellung „Städte im Aufbruch“ wird ab Samstag, den 
3. Juli, bis zum 7. September 2010 unter dem Titel „Historische Parallelen. 
München - Moskau 1812–1914“ an ihrer zweiten Station in Moskau gezeigt.

Ausgehend von dem Datum 1812, dem Jahr in dem das mittelalterliche Moskau 
durch einen Brand weitgehend vernichtet wurde, bietet die Ausstellung eine 
Geschichte der Stadtentwicklung der beiden Metropolen bis zum Ausbruch des 
Ersten Weltkriegs. Anhand von etwa 160 Exponaten aus München und Moskau 
– mehr als ein Drittel davon aus den Beständen des Stadtarchivs München – 
zeichnet die Präsentation mit Stadtplänen, Stadtansichten, Entwurfs- und 
Bauplänen sowie Fotos Wachstum, Stadtplanung und Stadtgestaltung beider 
Städte im 19. Jahrhundert nach. Sie zeigt an den Beispielen München und 
Moskau die Entstehung der modernen großstädtischen Infrastruktur in den 
Bereichen Verkehrsplanung, Wasser-, Energie- und Lebensmittelversorgung, 
Hygiene, Polizei und Feuerwehr, Schulpolitik und Wohlfahrtswesen. Sie 
führt damit beispielhaft Entwicklungen vor, die in allen europäischen 
und nordamerikanischen Metropolen im 19. Jahr-hundert nach ähnlichem 
Muster verliefen.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Bayerischen Hauptstaats- 
archivs, des Stadtarchivs München und des Museums für die Geschichte 
Moskaus in der Gesamtverantwortung der Bayerischen Staatskanzlei.

Das Museum für die Geschichte Moskaus, das seinen heutigen Namen erst 
1987 erhielt, ist eines der ältesten Museen der russischen Hauptstadt. 
Es hat seinen Hauptsitz in der ehemaligen Kirche „St. Johannes Evangelist 
unter der Ulme“ am Rande des Altstadtviertels Kitai Gorod. Den Grundstock 
seiner mehr als eine Million Objekte umfassenden Sammlungen bilden die 
Exponate, mit denen die Moskauer Stadtverwaltung auf der Allrussischen 
Kunst- und Industrieausstellung 1896 in Nizhny Novgorod die Fortschritte 
in der Stadtentwicklung im medizinischen und sanitären Bereich, im öffent- 
lichen Erziehungswesen sowie in karitativen Einrichtungen Moskaus darstellte. 
Neben Ausgrabungsfunden, Gemälden, Schriftdokumenten, Möbeln und Alltags- 
gegenständen aus Moskaus Vergangenheit besitzt das Museum einen großen 
Fundus historischer Karten und Pläne, aus dem sich der Moskauer Aus- 
stellungsbeitrag speist.

Die Ausstellung selbst wird als eine der zentralen Veranstaltungen der 
Bayerischen Wirtschaftstage in Moskau am 2. Juli eröffnet. Sie wird in 
den neuen Ausstellungsräumen des Museums in einem adaptierten ehemaligen 
militärischen Proviantlager am Subowskij Boulevard zu sehen sein.

Kontakt:
Dr. Manfred Peter Heimers, Stadtarchiv München
Winzererstraße 68, 80797 München
Tel: 089/233-30812; Fax: 089/233-30830
E-mail: manfred.heimers_AT_muenchen.de


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E-Mail Forum "Geschichte Bayerns"

Redaktion:
Redaktion_AT_geschichte-bayerns.de
http://www.geschichte-bayerns.de/
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