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Geschichte Bayerns
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[GBay] Neuerscheinung: Greindl/Immler, Diplomatische Korrespondenz Kf. Max I. von Bayern
- To: <geschichte-bayerns_AT_lists.lrz-muenchen.de>
- Subject: [GBay] Neuerscheinung: Greindl/Immler, Diplomatische Korrespondenz Kf. Max I. von Bayern
- From: "Stephan Kellner" <Stephan.Kellner_AT_bsb-muenchen.de>
- Date: Fri, 16 Apr 2010 13:11:36 +0200
- Reply-to: geschichte-bayerns_AT_lists.lrz-muenchen.de
- Sender: owner-geschichte-bayerns_AT_lists.lrz-muenchen.de
Von: "E. Balder" <E.Balder_AT_kbl.badw.de>
Datum: 16.04.2010
Thema: Neuerscheinung: Greindl/Immler, Diplomatische Korrespondenz
Kurfürst Maximilians I. von Bayern
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Sehr geehrte Damen und Herren,
die Kommission fuer bayerische Landesgeschichte, moechte Sie auf
folgende Neuerscheinung hinweisen:
Gabriele Greindl -- Gerhard Immler, Die diplomatische Korrespondenz
Kurfuerst Maximilians I. von Bayern mit seinen Gesandten in Muenster und
Osnabrueck. Dezember 1644 -- Juli 1645. ( Quellen zur Neueren Geschichte
Bayerns I: Die diplomatische Korrespondenz Kurbayerns zum Westfaelischen
Friedenskongress 2,1), Muenchen 2009, XXXIX+13*+339 Seiten, ISBN 978 3
7696 6612 0, Euro 46,00
Fuer die Aussenpolitik Kurbayerns stellen die Verhandlungen der
bayerischen Gesandten Freiherr von Haslang und Dr. Krebs in Muenster
eine entscheidende Zaesur in mehrfacher Hinsicht dar. Zum einen hat
Kurfuerst Maximilian I. von Bayern -- der einzige Landesherr, der den
gesamten Kriegsverlauf regierend mitgestaltete -- mit der Entstehung
dieser staendigen Gesandtschaft an den Westfaelischen Friedenskongress
die diplomatischen Aussenbeziehungen Bayerns wesentlich gefestigt. Aus
der bisher einzigen Vertretung Bayerns am Heiligen Stuhl wurde ein immer
dichteres diplomatisches Netz, das in die Zukunft weist. Zum anderen war
diese entscheidende Zeitspanne ab dem Herbst 1644 dadurch
gekennzeichnet, dass Maximilian I. auf jeden Fall zu einem
Verhandlungsfrieden gelangen wollte, notfalls auch durch scharfen Druck
auf den Kaiser, die dynastischen Interessen des Hauses Habsburg dem
Reichsfrieden hintanzustellen. Nach der Edition der Instruktion des
Kurfuersten, die er seinen Gesandten mit auf den Weg gegeben hat und die
seine Zielsetzungen deutlich werden laesst, behandelt der vorliegende
Band die Anreise der Gesandten und die ersten Schritte zu einem
geordneten Verhandlungsablauf. Die aus verschiedenen Quellenbestaenden
nun erstmals wieder in ihren Zusammenhang gebrachten Dokumente, die
teilweise nur in Konzeptform ueberliefert sind, eroeffnen einen
grundlegenden Einblick in die Schwierigkeiten aller Gesandten, an einem
derart grossen, multinationalen Kongress teilzunehmen. Die immer wieder
an herausragender Stelle behandelten zeremoniellen Fragen erscheinen dem
heutigen Beobachter leicht als von uebertriebenem Prestigedenken
gekennzeichnet, waren aber wichtig, um dem Kongress eine Struktur zu
verleihen, den Status der Verhandlungspartner zu klaeren und damit
Vorentscheidungen fueür die Entwicklung des europaeischen Voelkerrechts
zu treffen.
--
Evelyn Balder M.A.
Kommission fuer bayerische Landesgeschichte
Alfons Goppel Strasse 11
80539 Muenchen
Tel: 089 23031 1172
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http://www.geschichte-bayerns.de/
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