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[GBay] Pressemitteilung Kultusministerium: Initiative zur Bay. Landesgeschichte



Betreff: Pressemitteilung Kultusministerium
Datum: Tue, 20 Jan 2009 15:56:33 +0100
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Sehr geehrte Listenmitglieder,
die Redaktion möchte Sie auf folgende Pressemitteilung des bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus hinweisen:




Pressemitteilung Nr. 9 vom 20. Januar 2009

"Geschichte Bayerns belegt und stiftet Identitaet" - Kultusminister Dr.
Ludwig Spaenle ruft Initiative zur Bayerischen Landesgeschichte ins Lebens

MUeNCHEN. Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ruft heute in Muenchen
eine Initiative zur Bayerischen Landesgeschichte ins Leben. Gerade die
Landesgeschichte kann fuer den Kultusminister, der selbst promovierter
Historiker ist, den Menschen in der globalisierten Welt Identitaet und
Heimat vermitteln. "Die Geschichte Bayerns mit all ihren Facetten belegt
und stiftet Identitaet", betont Kultusminister Spaenle unmittelbar vor
dem Treffen von rund 30 Vertretern namhafter Institutionen des
Freistaats, die sich mit der Landesgeschichte befassen.
Er rief die Vertreter von Universitaeten, der Landeszentrale fuer
politische Bildungsarbeit, des Hauses der Bayerischen Geschichte, der
bayerischen Archive und der Schulverwaltung sowie der Medien dazu auf,
neue Wege zu suchen, Landesgeschichte neu zu erzaehlen und weiterzugeben.
Dabei gehe es aber darum, die Vermittlung und Darstellung der Geschichte
Bayerns zu intensivieren und nachhaltig anzulegen.
Die Bayerische Geschichte muesse in all ihren Facetten dargestellt
werden. In seinem Verstaendnis von Landesgeschichte spielen fuer Ludwig
Spaenle herausragende Werke menschlichen Schaffens wie die gotischen
Kathedralen von Regensburg und Bamberg, sowie die Residenzen von Muenchen
und Wuerzburg eine Rolle. Aber auch die Orte, an denen Menschen Qualen
eines Unrechtsregimes erleiden mussten, wie die KZ-Gedenkstaetten Dachau
und Flossenbuerg, muessen ihren Platz in der Darstellung finden. "Wir
duerfen gerade die Zeitgeschichte nicht auf die deutsche
Nationalgeschichte verengen", so Minister Spaenle. Deshalb rief der
Minister dazu auf, neue Wege zu suchen und zu beschreiten und die
Wirklichkeit der Menschen vergangener Jahrhunderte und Jahrzehnte in
Bayern neu in die gesellschaftliche Diskussion zu heben. "Wir muessen
Landesgeschichte noch besser, noch wirkungsvoller und noch
verstaendlicher vermitteln. Dazu zaehlt ausdruecklich auch die Praesentation
der bayerischen Geschichte in den Medien".



Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums fuer
Unterricht und Kultus



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