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Geschichte Bayerns


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Neuerscheinung:"Die Herrscher Bayerns"



From: Katharina.Weigand@lrz.uni-muenchen.de
To: geschichte-bayerns@lists.lrz-muenchen.de 
Date: Thu, 4 Oct 2001 17:02:57 +0200
Subject: Neuerscheinung: Die Herrscher Bayerns 
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Soeben erschienen:

Alois Schmid / Katharina Weigand (Hrsg.):
Die Herrscher Bayerns. 
25 historische Portraits von Tassilo III. bis Ludwig III.
447 Seiten, geb. (Verlag C.H. Beck, Muenchen)
ISBN 3 406 48230 9
49.90 DM


Der letzte Versuch einer Gesamtdarstellung bayerischer Herrscherpersoenlichkeiten vom Mittelalter bis zur 
Revolution von 1918 liegt Jahrzehnte zurueck. Der vorliegende Band beseitigt dieses Defizit. Er geht auf eine 
Ringvorlesung zurueck, die im Sommersemester 2000 und im Wintersemester 2000/01 an der Muenchner Ludwig-
Maximilians-Universitaet stattfand. Hier wird nun nicht allein die Abfolge aller bayerischen Herrscher von 
renommierten Fachleuten vorgestellt. Besonders hervorzuheben ist daneben der interdisziplinaere Ansatz des 
Bandes, die Zusammenarbeit von Historikern, Kunsthistorikern, Kirchenhistorikern, Volkskundlern usw. Bei 
allen Beitraegen ist der neueste Forschungsstand beruecksichtigt und gleichzeitig wird der Blick des Lesers auf 
wichtige, teilweise noch in die Gegenwart hineinreichende Probleme gelenkt, die mit den verschiedenen 
bayerischen Herrschern verbunden sind. Unstrittig haette man bei jedem Herrscher eine Vielzahl von 
Sachthemen ansprechen koennen. Dieser Gefahr der Oberflaechlichkeit entgingen die einzelnen Autoren jedoch 
dadurch, dass bei jedem der Herzoege, Kurfuersten bzw. Koenige ein instruktiver biographischer Ueberblick 
kombiniert ist mit einem wirklich zentralen, die jeweilige Regierungszeit bestimmenden Sachthema. Bei der 
Durchsicht des vorliegenden Bandes wird ausserdem zweierlei deutlich: Einerseits laesst sich eine 
Herrschergeschichte Bayerns nicht auf die Dynastie Wittelsbach beschraenken. Andererseits tritt dann doch 
der spezifische Rang der Wittelsbacher, die in Bayern von der Belehnung im Jahre 1180 bis zur Revolution 1918 
regierten, klar in den Vordergrund. Und noch ein weiterer Gesichtspunkt ist hervorzuheben: Einige der 
bayerischen Herrscher kennt man aus den Medien und der Fremdenverkehrswerbung fast ausschliesslich in 
skurriler Verzerrung. In diesem Band wird deutlich, dass man, auch wenn Biographien nicht mehr so wichtig 
genommen werden wie frueher, das Erscheinungsbild des heutigen Bayern nur verstehen kann, wenn das 
individuelle Wirken der einzelnen Monarchen mit Ernsthaftigkeit erforscht und schliesslich gebuehrend 
beruecksichtigt wird. Der Band bietet darueber hinaus knappe weiterfuehrende Literaturhinweise zu den 
einzelnen Herrschern sowie genealogische Uebersichten und 4 Karten.


Inhalt:


Alois Schmid / Katharina Weigand: Einfuehrung (S. 7-11)

Friedrich Prinz: Die Agilolfinger. Bayerns erstes Herzogsgeschlecht (S. 13-28)

Peter Schmid: Die Karolinger in Bayern. Herrscher im Zentrum des Ostfrankenreiches (S. 29-42)

Ludwig Holzfurtner: Die Luitpoldinger. Der Beginn des hochmittelalterlichen Bayern (S. 43-57)

Rudolf Schieffer: Ottonen und Salier in Bayern. Das Herzogtum zwischen Koenigsnaehe und Koenigsferne (S. 
58-69)

Ferdinand Kramer: Die Welfen. Eine europaeische Dynastie in Bayern (S. 70-90)

Alois Schmid: Die fruehen Wittelsbacher. Grundlegung des Landes Bayern (S. 91-105)

Michael Menzel: Ludwig der Bayer. Der letzte Kampf zwischen Kaisertum und Papsttum (S. 106-117)

Joachim Wild: Die Herzoege von Straubing und Ingolstadt. Residenzstaedte auf Zeit (S. 118-129)

Walter Ziegler: Die Herzoege von Landshut. Die reichen Verlierer (S. 130-141)

Reinhard Stauber: Die Herzoege von Muenchen. Die Wiederherstellung der Landeseinheit (S. 142-157)

Manfred Weitlauff: Wilhelm IV. und Ludwig X. Die Auseinandersetzung mit der Lehre Luthers (S. 158-172)

Reinhold Baumstark: Albrecht V. Der Renaissancefuerst und seine Sammlungen (S. 173-188)

Marianne Sammer: Wilhelm V. Katholische Reform und Gegenreformation (S. 189-201)

Gerhard Immler: Maximilian I. Der Grosse Kurfuerst auf der Buehne der europaeischen Politik (S. 202-217)

Manfred Heim: Ferdinand Maria. Die italienische Heirat (S. 218-230)

Marcus Junkelmann: Max Emanuel. Herrschaftsrepraesentation und Selbststilisierung (S. 231-249)

Egon Johannes Greipl: Karl Albrecht. Der zweite wittelsbachische Kaiser (S. 250-263)

Winfried Mueller: Max III. Joseph. Absolutismus oder Aufklaerung? (S. 264-278)

Dietz-Ruediger Moser: Karl Theodor. Der Kurfuerst und die Schoenen Kuenste (S. 279-294)

Richard Bauer: Max I. Joseph. Der Koenig und seine Residenzstadt (S. 295-309)

Frank Buettner: Ludwig I. Kunstfoerderung und Kunstpolitik (S. 310-329)

Johannes Merz: Max II. Die soziale Frage (S. 330-342)

Hermann Rumschoettel: Ludwig II. Das Leiden am Reich (S. 343-358)

Katharina Weigand: Prinzregent Luitpold. Die Inszenierung der Volkstuemlichkeit? (S. 359-375)

Hans-Michael Koerner: Ludwig III. Totengraeber der Monarchie? (S. 376-388)


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