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Neuerscheinung: Hintermayr, Fuerstentum Eichstaett



Von:              kbl@lrz.badw-muenchen.de
Absendedatum:     Thu, 5 Apr 2001 14:41:42 +0000
Betreff:          Neuerscheinung: Hintermayr, Fuerstentum Eichstaett
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Sehr geehrte Damen und Herren,

die Kommission fuer bayerische Landesgeschichte moechte auf folgende
Neuerscheinung hinweisen:

Leo Hintermayr, Das Fuerstentum Eichstaett der Herzoege von
Leuchtenberg 1817-1833 (Schriftenreihe zur bayerischen
Landesgeschichte, Bd. 124), Muenchen 2000, LXIII + 643 S., 10 Abb.,
ISBN 3 406 10705 2

Mitten im Koenigreich Bayern entstand 1817 ein neues, mediates
Territorium: das Fuerstentum Eichstaett. In dieser Studie wird
erstmals der Versuch unternommen, die Geschichte des fuer den Herzog
von Leuchtenberg und Fuersten von Eichstaett alias Eugène Beauharnais,
den Stiefsohn Napoleons und Schweigersohn des ersten bayerischen
Koenigs Max I. Joseph, errichteten Fuerstentums Eichstaett zu erhellen
und zur Darstellung zu bringen. Die zumeist aus bislang unbekannten
Quellen erarbeitete Studie zeichnet ein vielschichtiges Bild von
Stadt, Bistum und Raum Eichstaett in der ersten Haelfte des 19.
Jahrhunderts.

Leo Hintermayr, Dr. phil., ist als Referent fuer
dioezesangeschichtliche Aufgaben beim Bischoeflichen Ordinariat
Eichstaett zustaendig fuer die Erarbeitung eines Realschematismus des
Bistums Eichstaett.

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Aus dem Inhalt:

Vorwort
Quellen- und Literaturverzeichnis
1. Ungedruckte Quellen
2. Gedruckte Quellen
3. Unveroeffentlichte Darstellungen und Materialsammlungen
4. Literatur
Einleitung
1. Allgemeine Einfuehrung
2. Stand der Forschung
3. Quellenlage

I. Die Saekularisation des Hochstifts Eichstaett und ihre Folgen fuer
die Stadt Eichstaett
1. Die Saekularisationsperiode des Hochstifts Eichstaett (1802-1806)
2. Die wirtschaftliche Krisensituation der Stadt Eichstaett und die
Reaktion Bayerns (1806-1817)

II. Der Napoleonide Eugène Beauharnais und die Loesung des Problems
seiner Entschaedigungsansprueche
1. Das Leben Eugène Beauharnais' bis zum Zusammenbruch der
napoleonischen Herrschaft (1781-1814)
2. Die anstehende Versorgung des Prinzen Eugène (1814-1817
3. Die Ausmittlung des dem Prinzen Eugène zugesicherten
"Etablissements" in der Gegend von Eichstaett (1817)
4. Prinz Eugéne als Herzog von Leuchtenberg und Fuerst von Eichstaett

III. Der Umfang und die Bestandteile des Fuerstentums Eichstaett
1. Die Praezisierung der Bestandteile des vorlaeufig festgelegten
Fuerstentums
2. Die Bestimmungen der Uebereinkunft vom 19. November 1817
hinsichtlich der abzutretenden Realitaeten und Renten
3. Die Umsetzung der in der Uebereinkunft vom 19. November 1817
enthaltenen Vereinbarungen in der Praxis
4. Die Festlegung der Jurisdiktionsgrenze des Fuerstentums
5. Die Angliederung von Prunn und Zandt an das Fuerstentum
6. Die Groesse des Fuerstentums und die zu ihm gehoerenden
Ortschaften
7. Die nachtraeglichen Korrekturen am Umfang des Fuerstentums

IV. Die Verwaltung des Fuerstentums Eichstaett
1. Die Bestimmungen der koeniglichen Erklaerung vom 15. November 1817
2. Die Uebergangsverwaltung
3. Die Neuorganisation der Verwaltung im Fruehjahr 1818
4. Die besondere staatsrechtliche Stellung des Herzogs von
Leuchtenberg: Der Streit um die rechtlichen Kompetenzen der Justiz-
und Polizeibehoerden des Fuerstentums
5. Die Anerkennung einer ersten Gerichtsinstanz fuer Privilegierte im
Fuerstentum Eichstaett
6. Die strukturellen und personellen Veraenderungen in der Verwaltung
bis zur Retrozession

V. Die Stadt Eichstaett und ihre Not
1. Der Traum von einer vielversprechenden Zukunft
2. Im Zeichen des Neubeginns: Der Abbruch der Collegiata
3. Die fehlenden Grundvoraussetzungen fuer eine Konsolidierung der
Eichstaetter Wirtschaft
4. Die Klagen der Eichstaetter Bierbrauer vom Herbst 1818 und die
Reaktion des Magistrates
5. Der ungehinderte Niedergang der Eichstaetter Wirtschaft
6. Die zunehmende Verschaerfung der sozialen Verhaeltnisse in der
Stadt

VI. Die wirtschaftlichen Verhaeltnisse im Stadt- und
Herrschaftsgericht Eichstaett und Herrschaftsgericht Kipfenberg

VII. Das Fuerstentum im Spiegel der herzoglichen Interessen
1. Eichstaett unter Eugen: Nebenschauplatz herrschaftlicher Aktivitaet
und fuerstlicher Repraesentation
2. Der Aufstieg der herzoglichen Kinder und die Abkehr vom
Fuerstentum

VIII. Die Retrozession eines Teils des Fuerstentums an den Staat
(1823/33)
1. Die Durchfuehrung der Retrozession
2. Die dem Herzog von Leuchtenberg verbliebenen Rechte und
Besitztuemer

IX. Eichstaett als Sicherheit. Das Haus Leuchtenberg und sein
Majoratsfideikommiss (1834-1854)

X. Die Situation der verarmten Stadt Eichstaett nach der Retrozession

Zusammenfassung
Register
Anhang
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Kommission fuer bayerische Landesgeschichte bei der
Bayerischen Akademie der Wissenschaften
Marstallplatz 8
80539 Muenchen
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Homepage: http://www.kbl.badw.de/

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